Massivhaus oder Fertighaus?
Das Fertighaus ist einfach ausgedrückt ein schlüsselfertiges Haus, bei dem man an der Detailplanung nicht mitwirken kann. Es hat einen garantierten Festpreis und ist innerhalb weniger Wochen fertig.
Es wird meist in Holzständer- oder Holzrahmenbauweise ausgeführt.
Die einzelnen Teile werden in Werken vorgefertigt und an der Baustelle nur noch zusammengesetzt. Da es sich meist um leichte Elemente handelt, spricht man hier auch von der Leichtbauweise.
Das Massivhaus hingegen besteht größtenteils aus Beton, Leichtbeton, Ziegeln, Kalksandstein, Stahl, Putz und Estrich. Die Vorteile dieser Bauweise sind die lange Lebensdauer, die hohe Wertbeständigkeit, der sehr gute Schallschutz, der besserer Temperaturausgleich und die höhere Flexibilität durch gemauerte Wände.
Einige Fragen, die sich stellen sollten:
1. Soll es das Haus fürs ganze Leben werden?
2. Kann sich die Nutzung ändern, so dass Wände versetzt werden müssen?
3. Passt das Fertighaus zum Grundstück- lässt der Bebauungsplan
beispielsweise die Ausrichtung der Terrasse nach Süden zu?
4. Hat das Haus einen Keller? 5. Wie gut ist der Wärme- und Schallschutz?
Beim Fertighaus ergibt sich zum Beispiel die Problematik, dass Wände im Nachhinein nicht mehr versetzt werden können und dass jeder Zusatzwunsch extra kostet.
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